USA 2015 | 75 Min. | OmU | R: Laurie Anderson | FSK ungeprüft

Heart of a Dog

Neue Filmbühne

  • Sa., 11. Juni 2016, 20:15 Uhr

Synopsis

„Hallo, du kleiner Dummkopf - ich werde dich für immer lieben.“ So beginnt HEART OF A DOG, Laurie Andersons filmische Reise zu Liebe, Tod und Sprache.

Laurie Anderson, weltberühmte multimediale Künstlerin, reflektiert in ihrem zweiten Film, einem sehr persönlichen Essay, über den Tod ihres Ehemannes Lou Reed, ihrer Mutter, ihres heißgeliebten Hundes und verwebt Kindheitserinnerungen, Videotagebücher und philosophisches Nachdenken über Datensammlungen, Überwachungskultur und die buddhistische Konzeption des Leben nach dem Tode und sie zollt zahlreichen Künstler, Autoren, Musikern und Philosophen, die sie zutiefst berührt und inspiriert haben, Tribut.

„Man muss die Traurigkeit fühlen, ohne selbst traurig zu sein“, sagt Laurie Anderson, frei nach ihrem Meditationslehrer Mingyur Rinpoche.

2011 erlitt die Künstlerin, deren Karriere Musik, Malerei, Schreiben, Performance umfasst, zahlreiche Verluste. Ihr Mann, der legendäre Musiker Lou Reed, ihre Mutter und ihr über alles geliebter Foxterrier Lolabelle starben kurz hintereinander. Laurie Anderson benutzt in diesem zutiefst persönlichen Film ihre enge Beziehung zu Lolabelle, um ihre Reflektionen über die unterschiedlichsten Themen wie Familienerinnerungen, Überwachung und buddhistische Lehren mit ihrer eigenen melodischen Voice-Over-Erzählungen, unterlegt mit eigenen Violinkompositionen, darzustellen - über einem Teppich von Bildern (einschließlich ihrer eigenen Animationen, 8mm Homemovie Material und vielen liebenswert fotografierten Hunde).

Anderson kreiert eine hypnotische, Collagen-artige visuelle Sprache aus Rohmaterialien ihres Lebens und ihrer Kunst, untersucht, wie Geschichten aufgebaut und erzählt werden - und wie wir sie benutzen um unseren Leben Sinn zu geben.

„Den Sinn des Todes habe ich jetzt gefunden. Es ist das Loslassen der Liebe.“ Laurie Anderson

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